96 Betreff: Anti-Antifa weiter gegen AntifaschistInnen aktiv – 30.09.2008 « stopptantiantifa

Wie in verschiedensten Medien zu lesen war, ist die Seite der Anti-Antifa Nürnberg vom Netz. Der Initiative Jugendschutz-net ist es vor wenigen Wochen gelungen den argentinischen Netzanbieter dazu zu bewegen den Betreibern des „Anti-Antifa-Netzwerkes“ den Server zu entziehen. Trotz dieses großartigen Erfolges, der durch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit der Initiative „Stoppt die Anti-Antifa“ ermöglicht wurde, ist die Struktur der Anti-Antifa Nürnberg aktiv wie eh und je.

Schon einmal war es durch die Intervention einer von der Anti-Antifa veröffentlichten Lehrerin gelungen den Server der Anti-Antifa Nürnberg kurzzeitig vom Netz zu nehmen. Daraufhin wurde das von dem bekannten US-Nazi Gary Lauck zur Verfügung gestellte „Anti-Antifa-Netzwerk“ gegründet.
Seit dem Abschalten dieses Netzwerkes, das auch von den Nürnberger Nazis genutzt wurde, meldete sich die Anti-Antifa über die Nazi-Plattform „Altermedia“ zu Wort und bekannte sich zu den Anschlägen auf die Fensterscheiben des „Roten Zentrums“ und der „Schwarzen Katze“ in Nürnberg.

Auch der bundesweit bekannte und vorbestrafte „Anti-Antifa-Aktivist“ Norman Kempken tritt immer wieder mit seiner Hetze gegen AntifaschistInnen an die Öffentlichkeit. Er zeichnet sich beispielsweise verantwortlich für die vergangene Woche in Weißenohe verteilte Anti-Antifa-Schrift gegen die SprecherInnen des Bürgerforums Gräfenberg. Mit Fotos der Beiden, die auf vergangenen Protest-Aktionen von Nazi-Fotografen, wie Sebastian Schmaus, angefertigt worden waren, und diffamierenden Parolen haben sich die Nazis der Jugendorganisation der NPD an die Weißenoher Bevölkerung gewandt. Die Betroffenen sprechen von „SA-ähnlichen“ Methoden, da sie nicht nur an den Pranger gestellt werden sollen, sondern durch den von Mathias Fischer angemeldeten Nazi-Aufmarsch, der direkt an ihrem Haus vorbei ziehen sollte auch einer direkten physischen und psychischen Bedrohung ausgesetzt sind.

Kathrin Berger: „Wirklich erfolgreich sind wir mit unserer Arbeit erst dann, wenn die Strukturen der Anti-Antifa Nürnberg und somit ihre Betreiber und Informanten aufgedeckt sind. Die Hintermänner sind längst bekannt, sie treten offen mit „Anti-Antifa-Logos“ bei Demonstrationen auf und fotografieren unverblümt ihre GegnerInnen. So auch der für die BIA im Nürnberger Stadtrat sitzende Sebastian Schmaus. Wir werden auch weiterhin durch öffentlichen Druck ein zivilgesellschaftliches, wie auch juristisches Engagement gegen die Anti-Antifa erzeugen.“

mit freundlichen Grüßen

Kathrin Berger




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