Archiv der Kategorie 'pressemitteilungen'

Prozess gegen zwei Nazi-Fotografen am 7.Mai 2009 im Nürnberger Amtsgericht

Wie bereits im Februar 2009 in den Nürnberger Nachrichten veröffentlicht, haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben, dass der Nürnberger Neonazi-Stadtrat Sebastian Schmaus und einer seiner Kompagnons wohl an der Arbeit der Anti-Antifa Nürnberg beteiligt waren. Die Anti-Antifa ist ein neofaschistisches Netzwerk, welches vor allem durch die Veröffentlichung von Namen, Fotos und persönlichen Details von AntifaschistInnen und der Aufforderung an die rechte Szene gegen diese Menschen vorzugehen, aufgefallen ist.
Wie Sie alle wissen, wurden vor allem in unserer Gegend zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen daraufhin von Neonazis angegriffen und materiell geschädigt.
Schmaus und sein Kompagnon stehen nun am 7.Mai vor Gericht, da sie zahlreiche Fotos von AntifaschistInnen gefertigt haben und diese wohl dem faschistischen Netzwerk Anti-Antifa Nürnberg zur Verfügung stellten oder vielleicht direkt diese Seite sogar mitgestalteten.
Damit bestätigt sich der Verdacht, welcher von zahlreichen antifaschistischen Organisationen seit Jahren formuliert wird, dass es sich bei der Anti-Antifa um ein faschistisches kriminelles Netzwerk, das sich aus der lokalen Nazi-Szene speist, handelt.
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Betreff: 2. Mai 2008: Nazis ziehen ins Nürnberger Rathaus ein

Am heutigen 2. Mai versammelten sich etwa 100 AntifaschistInnen vor dem Nürnberger Rathaus um gegen den Einzug der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) zu protestieren. Die Initiative „Stoppt die Anti-Antifa – Betroffene und UnterstützerInnen wehren sich gegen Nazis“ hatte ab 9 Uhr zu einer Kundgebung aufgerufen.

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Presseeinladung zu Gerichtsprozess und Infoaktion

Einladung
zum Gerichtsprozess und Infoaktion
30.01.2008, 13:00 Uhr Amtsgericht Erlangen (Mozartstr.23)
Betreff: Vermummung vor Gericht – ein Präzedenzfall
Erlangen –Das Amtsgericht Erlangen verhandelt am kommenden Mittwoch den Fall des jungen Antifaschisten K. , der wegen des Verstoßesgegen das Vermummungsverbot angeklagt ist. Im Vorfeld der Verhandlung werden Antifaschistinnen und Antifaschisten vor dem Gerichtsgebäudemit mit einer öffentlichen Aktion und Schautafeln über die Notwendigkeit des Selbstschutzes vor Nazi-Fotografen informieren.

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Presseerklärung nach Anschlag auf Einfamilienhaus in Fürth

Betreff: Rechtsextreme verüben Anschlag auf Einfamilienhaus in Fürth

Nürnberg – Gerade mal einen Tag nach dem Scheitern des NPD Wahlkampfes kam es in Fürth zu einem Anschlag Rechtsextremer auf die Wohnung einer antifaschistisch engagierten Familie.
Neonazis haben in der Nacht von Montag auf Dienstag die Fassade und die Eingangstür des Einfamilienhauses mit Sprühschablonen und dem Slogan „good night left side“ versehen. Darüber hinaus wurden die Reifen des auf dem Anwesenden parkenden Wagens zerstochen und dieser rundum mit Sprühfarbe beschmiert. Das Schloss der Eingangstüre wurde mit Sprühkleber besprüht, so dass das Haus nun nicht mehr absperrbar ist. Der entstandene Schaden ist noch nicht abschätzbar, bewegt sich jedoch im vierstelligen Bereich.

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Pressemitteilung zum Start der Protestbriefaktion

Betreff: Protestkampagne der Initiative „stoppt die Anti Antifa“ gestartet

Nürnberg – Die Initiatve „stoppt die AntiAntifa“ hat eine breit angelegte Brief- E-mail- und Faxkampagne gegen die Zusammenarbeit der Polizei mit Neonazis gestartet. Mit der Kampagne will die Initiative den Druck auf die Nürnberger Polizei erhöhen, vernünftig gegen die Nazis zu ermitteln und jegliche Zusammenarbeit sofort zu beenden.

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Pressemitteilung nach Übergabe von Strafanträgen

Nürnberg – Am Freitag Nachmittag fand um 14:00 Uhr in der Nürnberger Innenstadt eine öffentliche Pressekonferenz zu der Zusammenarbeit zwischen der Nürnberger Polizei und Neonazis statt. Neben Vertretern der offiziellen Nürnberger Politik waren rund 40 von Veröffentlichungen der Anti-Antifa betroffene und Unterstützer dieser anwesend. Im Anschluss an die Pressekonferenz reichten rund 25 Betroffene Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Recht am eigenen Bild gegen Unbekannt ein.

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2. Pressemitteilung

Presseerklärung
mit der Bitte um Veröffentlichung
Einladung zur öffentlichen Pressekonferenz am 21.12., Jakobsplatz 5

Betreff: Polizei nutzt Daten Rechtsextremer für eigene Ermittlungen
Initiativkreis von Betroffenen und Unterstützern gegründet
Nürnberg – Die Nürnberger Polizei verwendet für Ermittlungen gegen antifaschistisch engagierte Personen illegal veröffentliche Materialien der rechtsextremen Gruppierung Anti-Antifa (siehe erste Presseerklärung und Artikel aus der Süddeutschen Zeitung im Anhang). Nun hat sich ein Initiativkreis aus Unterstützern und Betroffenen von Veröffentlichungen auf der Homepage der Anti-Antifa gegründet, um gegen die Anti-Antifa und den skandalösen Umgang der Polizei mit dieser Gruppe vor zu gehen.
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1. Presseerklärung

Betreff:
Polizeiskandal in Nürnberg
Nürnberger Polizei verwendet Material von Neo Nazis für eigene Ermittlungen

Nürnberg – Die Nürnberger Polizei verwendet für Ermittlungen gegen linke Personen und Personengruppen offensichtlich Materialien der rechtsextremen Gruppierung „Anti-Antifa“. In einem Prozess gegen zwei Antifaschisten vor dem Nürnberger Amtsgericht am vergangenen Donnerstag hat ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion West zu gegeben, der Klägerin einen Ausdruck der Homepage „Anti-Antifa.net“ vorgelegt zu haben, um darauf die Angeklagte zu identifizieren.

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