Presseerklärung: Attacke auf Haus von Antifaschisten nach Stadtratsdebatte über Sebastian Schmaus

Und wieder zeigen Nürnberger Neo-Nazis der Anti-Antifa ihr wahres Gesicht. In der Nacht vom 28. auf den 29. Mai wurde das Haus einer Nürnberger Familie mit brauner Farbe beworfen. Teile der Familie waren zuvor auf der mittlerweile geschlossenen Homepage der Anti-Antifa veröffentlicht.

Am Mittwoch wurde im Nürnberger Stadtrat über den Anti-Antifa Fotografen Sebastian Schmaus, der für die Bürgerinitiative Ausländerstopp im Stadtpalament sitzt, debattiert. Es lag ein Antrag der LINKEN vor ihm das Mißtrauen auszusprechen und zum Rücktritt aufzufordern. Mehr als 100 Personen nahmen an der vor dem Rathaus stattfindenden Kundgebung des „Bündnis Nazi-Stopp“ teil. Ein Mitglied der von dem Anschlag betroffenen Familie war selbst Teilnehmer der Kundgebung.
Kathrin Berger, Sprecherin der Initiative „Stoppt die Anti-Antifa“ kommentiert: „Einmal mehr versuchen die Nazis von der Anti-Antifa engagierte AntifaschistInnen einzuschüchtern. Die zeitliche Nähe zu der Stadtratsdebatte ist für uns kein Zufall. Schon häufiger haben Neonazis nach politischen Schlappen zu derlei Rache-Aktionen gegriffen.“ So wurde z.B. kurz vor dem Prozess gegen Sebastian Schmaus das Auto einer Antifaschistin demoliert; einen Tag nach einer Wahlkampfschlappe der NPD in Fürth Haus und Auto einer dort engagierten Familie angegriffen. Die Initiative „Stoppt die Anti-Antifa“ ruft nun zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Kathrin Berger: „Dieser erneute Anschlag ist für uns ein Zeichen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Den Neonazis von der Anti-Antifa muss endlich das Handwerk gelegt werden.“. Der in den letzten 2 Jahren durch die Anti-Antifa verursachte Sachschaden beläuft sich mittlerweile auf über 10000 Euro. Polizeiliche Ermittlungsergebnisse gibt es keine. Obwohl selbst Nürnberger Staatsschutzbeamte von der Beteiligung langjähriger Nazi-Kader, wie Norman Kempken, an den kriminellen Machenschaften der Anti-Antifa Kenntnis besitzen, wird auf staatsanwaltliche Vorladungen verzichtet. Diese Nazi-Kader sprechen nicht mit der Polizei, so die Begründung einer Nürnberger Staatsanwältin bei dem kürzlich vor dem Nürnberger Amtsgericht stattfindenden „Anti-Antifa-Prozess“ gegen die Nazi-Fotografen Sebastian Schmaus und Michael R.

Die Initiative „Stoppt die Anti-Antifa“ bittet um Solidarität und Spenden für die Betroffenen zur Behebung des Sachschadens an:
bfg-bündnis g.R.
Konto-nr.: 201014684
Raiffeisenbank Fürth
Blz: 762 604 51
Stichwort: braune Farbe/Nürnberg





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